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| Sa | 10:00 - 15:00 Uhr |
Thilo Schoder
| · | Geboren: am 12.2.1888 in Weimar |
| · | war jüngster von fünf Geschwistern |
| · | 1907 studierte er Innenarchitektur auf der Großherzoglich-Sächsischen Kunstgewerbeschule in Weimar und war Privatschüler bei van de Velde |
| · | 1911 hospitierte er an der Baugewerkeschule bei Paul Klopfer und ging danach nach Wien und arbeitete dort in Modeabteilungen der Wiener Werkstätten |
| · | 1912 kehrte er nach Weimar zurück und arbeitete im Privatatelier von Henry van de Velde |
| · | 1915 beteiligte er sich an einem Berliner Batikatelier, welcher als Stoffzulieferer die Firma Golde in Gera beauftragte daraufhin wurde er als künstlerischer Beirat der Firma Golde eingesetzt |
| · | 1916 Bau einer Autokarosseriefabrik |
| · | 1917 Einberufung zum Kriegsdienst |
| · | 1919 Gründung des eigenen Architekturbüros in Gera |
| · | Bau erster Wohnsiedlungen, die als Vorbild für viele weitere Bauten galten Anfang der dreißiger Jahre bleiben durch die Weltwirtschaftskrise, Aufträge weg |
| · | 1932 emigrierte Schoder nach Norwegen, dem Heimatland seiner zweiten Ehefrau Bergljot Schoder |
| · | 1936 war er auch als Architekt in Norwegen anerkannt |
| · | 1938 nahm er die norwegische Staatsbürgerschaft an |
| · | 1940 wurde er aufgrund kritischer Äußerungen über die politischen Entwicklungen in Deutschland in der lokalen Presse durch die Gestapo verhaftet |
| · | nach politische Rehabilitierung, Aufnahme in die norwegische Architektenkammer |
| · | Bau von Wohn- und Geschäftshäusern in Norwegen |
| · | sein Sohn Bjørn führt das Architekturbüro seit Anfang der Sechsziger Jahren weiter |
| · | Gestorben: am 8.7.1979 in Kristiansand / Norwegen |