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Thilo Schoder
(*12.02.1888 - † 08.07.1979)
Thilo Schoder zählte mit zu den bedeutendsten Architekten des „Neuen Bauens“ zu Beginn des 20.Jh. in Teilen Ostdeutschlands und Norwegen. Er war ein Schüler Henry van de Veldes.
Ihn zeichnete vor allem die Verschmelzung von künstlerischen und industriellen Bauten aus, die sowohl funktionale Bedingungen und kompositorische Freiheiten aufwiesen.
Er siedelte sich in Gera an und konstruierte 1916 die große Automobilfabrik Globe, außerdem das Haus Meyer und die Wohnsiedlung am Galgenberg.
1919 gründet er sein Architekturbüro in Gera und etabliert sich in der industriell voraus geschrittenen Stadt, indem er neben seinem Betrieb auch in der Kunstgewerbeproduktion tätig war. Aus diesem Grund wollte er stets ein Gesamtkunstwerk schaffen.
Nebenher war er auch kulturpolitisch engagiert. Er war Mitglied im Geraer Kunstverein und konnte folglich die Lokalkultur durch sein Mitwirken modernisieren.