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Otto Dix - Lebenslauf
| 02.12.1891 | Geburt als Sohn von Eisenformer Franz Dix und seiner Frau, Näherin Louise Dix |
| 1898-1906 | Besuch der Volkshochschule in Untermhaus
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| 1905-1909 | Lehre als Dekorationsmaler bei Carl Senff in Gera (Einblicke im Buch"Otto Dix in Gera") |
| Vater konnte Kunststudium nicht finanzieren. | |
| Fürst Heinrich XXVII Reuß j.L. gewährte Dix ein Stipendium nach abgeschlossener Berufsausbildung | |
| 1909-1914 | Studium an der Kunstgewerbeschule in Dresden |
| Beeinflussung sowohl vom Impressionismus als auch vom aufkommenden Expressionismus | |
| ab 1912 | Auseinandersetzung mit der Tradition der deutschen Malerei der Renaissance, Dix experimentiert mit kubistischen, futuristischen und später dadaistischen Formen |
| 1914-1918 | Dix rückt im Ersten Weltkrieg freiwillig zum Kriegsdienst ein, den er bei der Feldartillerie und als MG-Schütze in Frankreich und Rußland absolviert, als Unteroffizier meldet er sich gegen Kriegsende noch zu einer Fliegerausbildung -> Grauen des Krieges wird Grundbestandteil seiner Bilder. |
| 1919 | nach der Rückkehr nach Dresden gründet er gemeinsam mit Conrad Felixmüller (1897-1977) die "Gruppe 1919" der Dresdner-Secession |
| 1920 | Dix malt kritische dadaistische Gesellschafts-Collagen |
| 1922 | Übersiedlung nach Düsseldorf |
| 1923 | Heirat mit Martha Koch |
| 1925-1927 | Dix lebt und arbeitet wieder in Berlin, wo seine kritisch-analytische Malerei ihren Höhepunkt erreicht |
| 1927-1933 | Professur an der Kunstakademie in Dresden |
| 1933 | Entlassung aus der Lehrtätigkeit durch die Nationalsozialisten |
| Dix verlässt Dresden und zieht nach Schloß Randegg bei Singen | |
| 1936 | Übersiedlung nach Hemmenhofen am Bodensee. Dix malt altmeisterliche Landschaftsbilder, in denen er spätgotisch inspirierte Realität mit zeitkritischer Symbolik verbindet |
| 1937 | seine Werke werden von den Nationalsozialisten als "entartete Kunst" eingestuft, 260 von ihnen werden aus deutschen Museen beschlagnahmt, verkauft und zum Teil verbrannt |
| 1939 | vorübergehende Verhaftung nach einem Attentat auf Adolf Hitler, mit dem Dix in Verbindung gebracht wird |
| 1945 | Dix wird zum "Volkssturm" eingezogen und gerät im Elsaß in Gefangenschaft |
| 1959 | Verleihung des Bundesverdienstkreuzes, Ehrungen in Ost- und Westdeutschland |
| 25.07.1969 | Otto Dix stirbt in Singen |
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